Mind Maps sind wirklich hilfreiche Tools um Gedanken zu sortieren und oder ein Brainstorming zu dokumnetieren. Nachdem ich von mehreren Leuten gefragt wurde, was sind sinnvolle Tools und wie nutze ich denn Mind Maps, werde ich hier einen kleinen Exkurs schreiben.
Es ist vorab erst einma egal, ob man eine Mind Map Software oder einfach Papier und Stift benutzt. Die Methode zu arbeiten bleibt gleich. Die Vorteile des digitalen Weges liegen nachher im Umsortieren und verfeinern. Aber dazu kommen wir später.
Mind Maps sind besonders hilfreich in Findungs- oder Planungsphasen. Wenn noch nicht festgelegt wurde wie oder was genau man etwas machen will. Spontan würden viele Menschen erst einmal eine Stichwortsammlung anlegen. Da stehen dann die unterschiedlichsten Stichwörter untereinander oder hintereinander. Mindmapping ist ähnlich. Hier werden die Stichwörter aber schon ein wenig sortiert. Eine Mind Map kann man sich am besten als Baum vorstellen. Es gibt einen Stamm (das Hauptthema) und von diesem Stamm gehen weitere Äste ab (Wichtige Stichworte zum Hauptthema). Diese Äste verzweigen sich dann immer granularer in Zweige, Unterzweige und Blätter. In einer Mind Map funktioniert dieses ebenso. Wenn man das Hauptthema hat, fällt einem dazu meistens ein weiterer Begriff ein. Dieser wird also ein Ast. Durch dieses Stichwort ergeben sich weitere Stichworte und die bilden dann immer weitere Zweige, Unterzweige und Blätter.
Aus diesem Grunde sind es nicht nur mehr Stichwörter auf einer Liste, sondern schon sortierte Stichwörteer, mit denen sich später viel besser Arbeiten lässt. Mind Maps lassen sich deshalb besonders gut in Brainstormings verwenden, da hier anschließend das Weiterarbeiten auch in mehreren Team leicht möglich ist. Jeder Bekommt einen Ast mit den dazugehörigen Stichworten und formuliert die Ideen für alle die nicht dabei waren aus. Man erspart sich das Sortieren und mehrmalige Abschreiben der Wörter. Gute Mind Maps können aber auch weitergegeben werden und erst einmal überflogen werden, denn durch ihre Übersichtlichkeit finden sich auch Menschen die nicht unbedingt dabei waren, aber denen das Thema vertraut war leicht zurecht.
Wichtig ist, dass auch später man noch anhand der Mindmaps erkennen kann wozu diese dienen sollte. Es bietet sich daher an das Thema nicht nur mit einem Stichwort zu beschreiben sondern bei Bedarf auch mit einem kurzen Satz.
1) Mind Maps beginnen immer mit einem Hauptthema in der Mitte eines Blattes.
2) Stichworte hinzufügen nach Hierachie des Auftretens.
3) Evt. etwas umsortieren.
4) Fertige Mind Map weitergeben oder -verarbeiten.
Nun gibt es für Mind Maps auch Tools mit denen vor allem die Lesbarkeit und die Sortierbarbeit vereinfacht wird. Es gibt viele Anbieter, die für ihre Software viel Geld verlangen, aber auch einige, die Freeware Tools anbieten, sprich Applikationen die man kostenfrei nutzen darf.
Ich persönlich benutze
FreeMind. Dieses Tool bietet noch einiges mehr an Möglichkeiten, was ich bisher noch nicht komplett ausgenutzt habe. Man darf sich bei FreeMind allerdings nicht von der Versionsnummer iritieren lassne, denn diese ist zzt. immer noch nicht bei 1.0 angelangt obwohl das Tool schon seit Jahren auf dem Markt ist. Dieses liegt aber an der dreigliedringen Darstellung: 0.8.1 ist zzt. aktuell.
Was besonders nett ist, dass sich Links und Bilder direkt in die Mind Maps integrieren lassen. Makierungen jeglicher Art, Ein- und Ausblenden der Untergliederungen etc. sind natürlich auch vorhanden. Die erarbeiteten Ergebnisse lassen sich dann auch in unterschiedlichen Dateivormaten exportieren. Beispielsweise als HTML-Datei, PDF, PNG oder Open Ofiice Writer Dokument.
Das Programm FreeMind ist als Version, für Windows, Mac und Linux zu bekommen. Den
kostenlosen Download kann man für alle Versionen auf
Sourceforge.net starten.
Graphik:
FreeMind